Mein Vostro 1510

Wie ich schon mal berichtete, bin ich am Vostro 1510 Notebook interessiert. Nun habe ich mir diesen Wunsch erfüllen können und jetzt steht auf meinem Tisch das 650 € teure Modell mit 2×2.0 Ghz, 4 GB Ram, 320 GB Festplatte und Geforce 8400 GM Grafikkarte.

Der erste Eindruck wird bestimmt durch die glänzende Oberfläche, die zwar auf Fotos gut aussieht, aber in der Praxis durch Fingerabdrucke und Staub sehr anfällig ist.

Ich habe mich nicht ohne Grund für das hochauflösende Display (1980×1200) mit glänzender Oberfläche entschieden. Die Vorurteile gegen diese Spiegeldisplays sind meiner Meinung nach völlig übertrieben. Ich habe jetzt schon in unterschiedlichen Lichtsituationen gearbeitet und noch keine Probleme mit unerwünschten Reflektionen gehabt. Im Gegenteil, ein matter Bildschirm reflektiert auch Licht, wenn er von oben von einer Lampe angeleuchtet wird.

Durch die hohe Auflösung, die ich ohne merkliche Qualitätsverluste auch einfach auf 1280×800 stellen kann, wird die Bearbeitung von Videomaterial ind Adobe Premiere und After Effekts sowie die Bildbearbeitung in Photoshop ein wahres Vergnügen. Mehr …

2. Semester – Bewegte Bilder im Vordergrund

Letzte Woche hat mein 2. Semester angefangen und ich habe jetzt folgenden Stundenplan:

Mo: “Zeitbasierte Medien”
Di: “Schrift”
Mi: “Webdesign für fortgeschrittene” / “Unternehmensauftritt im Internet”
Do: “Projekt Zeitbasierte Medien”
Fr: “Designwissenschaften I”

Zwischen Hirschen und Schweinen

Am letzten Wochenende waren wir über Nacht im Duvenstedter Brook. Dieses Naturschutzgebiet befindet sich nord-östlich von Hamburg nahe Duvenstedt.

Zu Zeiten des dritten Reiches wurde dort ungarisches Damwild angesiedelt und die oberen Herrschaften konnten dort jagen. Heute trifft man dort zur Brunftzeit besonders prächtige Tiere, die die ganze Nacht über röhren und im Nebel herumstehen.

Wir waren also dort. Mit Proviant, warmen Klamotten und einem neu erworbenen GPS-Gerät machten wir uns auf den Weg und erkundeten erst einmal die Wege. Mehr …

Vater! – Nachwort und Erläuterungen

Damals hatten wir selbstverständlich noch andere Vorstellungen und Ideen. Nun folgen einige gute Beispiele dafür:

Zeit – Reise von Grenoble nach Craon dauert einige Tage, dann bis Oxford nur einige Stunden.

Finanzielles – Cassus kommt aus ärmlichen Verhältnissen (Fischer), kann sich in Grenoble jedoch „1 Pferd, 1 Rüstung mit Topfhelm, 1 Schwert, 1 Streitaxt, 1 Schild“ kaufen. Einkäufe sind leicht übertrieben: (Zitat)

  • 5 Getrocknete Speckschwarten

  • 10 Wasserschläuche

  • 2 Brotlaibe

  • 1 Sack mit Graupen

  • 1 Säckchen Gewürze

  • 5 Äpfel

Realismus (!)

  • „…Plötzlich guckte die Frau sich um und rannte weg, hinter Cassus ertönte eine Stimme…“

    Da stimmt etwas mit der Richtung nicht so ganz…

  • Warum kauft er „zufällig“ eine englische Rüstung?

  • Wie reagieren die Wachen als Cassus seinem Vater ausführlich von seiner Reise berichtet?

  • Wie kann sich Melwas unter Cassus’ Bett verstecken?

  • Und die Säge?

  • Man stelle sich vor: 2 Wochen mit dem Ruderboot an der Küste entlang und rüber nach Frankreich.

Noch etwas zum Namen der Mutter: Heute heißt sie Sophie, damals haben wir uns (aus welchem Grund auch immer) auf Morgauser geeinigt.

Es fällt auf, dass am Anfang des Buchen einige Szenen sehr detailiert beschrieben sind, während zum Schluss die Flucht und Heimreise sehr kurz kommen. Das lag wohl vor allem an der schwindenden Motivation auf Grund der Hitze…

Vater! – 6. Kapitel – Die Flucht und Heimreise

Cassus hatte eine Säge mit in die Zelle geschmuggelt. Sein Vater hatte sich unter Cassus’ Bett versteckt. Als die Zellentür geschlossen wurde, kam Melwas unter dem Bett hervor undCassus fing an die Gitterstäbe vom Fenster durchzusägen. Nun sprang Cassus mit einem geschmeidigen Köpper und sein Vater mit einer Krampe aus dem Fenster ins Wasser. Unten spürten sie leichten Schmerz aber sie schwammen auf die andere Seite der Insel um ein Boot zu klauen. Noch wurden sie nicht gesucht, denn es hatte noch keiner ihre Flucht bemerkt. Die Leute in der Stadt guckten etwas verwundert, als Cassus und Melwas aus dem Wasser kamen. Sie waren wieder in Gosport.

Nachdem sie sich Lebensmittel besorgt hatten, klauten sie sich nachts ein Boot und traten die Heimreise an.

Als sie nach zwei Wochen in Nevers ankamen, rannten sie schnell in ihre Fischerhütte und rannten beide in Sophies Arme, Melwas Frau und Cassus’ Mutter und es gab was feines zu Essen.

Vater! – 5. Kapitel – Reise nach Gosport

Cassus stand am Wachhäuschen der Stadt. Plötzlich kamen 20 schwergepanzerte Reiter um die Ecke gedonnert und brüllten: „Haltet den Mann, er ist ein Betrüger!“ Cassus Pferd wurde von von zwei Soldaten niedergestochen. Der Soldat aus dem Wachhäuschen legte Cassus Ketten an, riss ihm den Helm ab und rief: „Er ist ein Franke, ich erkenne ihn an seinen Augen!“ Dann hörte Cassus nur noch: „Schafft ihn nach Gosport!“ und dann wurde es schwarz um ihn, denn er hatte einen Schlag auf den Kopf bekommen.

Als Cassus aufwachte, saß er in einer Zelle und hatte fürchterliche Kopfschmerzen. Er stand auf und lugte aus dem kleinen Gitterfenster: draussen gingen die Klippen senkrecht hinunter, er sah nur den Ozean. Plötzlich öffnete sich die Zellentür mit einem lauten Krachen und ein Soldat brüllte: „Los zur Arbeit!“ und schubste Cassus vor sich her. Draussen sah Cassus noch andere Gefangene. Aber woher sollte er wissen, wie sein Vater aussah? Da kam ihm eine Idee… doch ein Soldat warf ihn in die Ecke und brüllte „Steine klopfen!“ Cassus versuchte sich zusammen zu reissen und rief ganz laut den Namen seines Vaters: „Melwas! Melwas!“ Cassus wiederholte das Rufen, bis er ein lautes „Ja?“ hörte. Cassus rief: „Vater, bist du das? Ich bin dein Sohn Cassus!“ Melwas drängte sich durch die Menschenmenge zu seinem Sohn und sie fielen sich in die Arme. Cassus erzählte Melwas alles was zu Hause und auf seiner Reise geschehen war. Cassus Vater brach in Freudentränen aus. Nun arbeiteten sie gemeinsam und dachten darüber nach, wie sie die Flucht antreten könnten.

Vater! – 4. Kapitel – Die Reise nach Oxford

Eines Abends sah Cassus in der Ferne die Lichter eines Dorfes. Es war das kleine Bauerndorf Craon.

Als Cassus im Dorf ankam, sah er auf der Straße eine alte Frau. Er fragte sie, wie er nach Taunton kommen kann. Aber die Frau konnte ihm keine Auskunft geben. Cassus ritt weiter bis er die Front der Engländer sah durch die er noch in dieser Nacht musste.

Als Cassus von den Soldaten noch ca. 10 Meter entfernt war, riefen sie ihn herbei, denn er hatte zufällig eine englische Rüstung an. Sie fragten ihn, warum er aus dem Frankenreich käme. Cassus antwortete: „Ich habe mit mehreren Soldaten einen Konvoi beschützt, aber der Konvoi wurde angegriffen und alle Soldaten wurden getötet, nur ich konnte fliehen und bin hier hier geritten.“ Die Soldaten gingen los, um dem General davon zu berichten. Als sie weit genug entfernt waren, ritt Cassus los, denn er hatte den englischen Soldaten nur eine Lüge aufgebunden.

Knapp 3 Meilen waren es noch bis zum Dorf Taunton. Doch Cassus nahm einen Umweg, denn er ahnte schon, dass sich die Nachricht wie ein Lauffeuer im Land verbreiten würde. Nach knapp einer Viertelstunde war er an Taunton vorbei und befand sich nun auf dem Weg nach Wells, wo er mit seinem Pferd neben dem Dorf eine Pause machen wollte. Es waren knapp 3 Stunden vergangen, als Cassus mit seinem Pferd in sicherem Abstand von Wells am Waldrand rastete.

Nach einer Stärkung von ihm und seinem Pferd ging es durch den Wald nach Oxford, wo seine Schiffsreise nach Gosport zu seinem Vater beginnen sollte.

Nach 5 Stunden beschwerlicher Reise durch den Wald befand sich Cassus kurz vor den Mauern Oxfords.

Vater! – 3. Kapitel – Die Ankunft

Als Cassus eines Morgens aufwachte, hörte er das Rasseln der Ankerkette und das Aufklatschen des Ankers im Wasser. Befand er sich nun in England? Draussen vernahm Cassus das Prasseln von Hagel oder Regen. Er war sich sicher in England zu sein! Er merkte, wie sich die Tür knarrend öffnete, Schritte schnell näher kamen, seine Kiste angehoben und davongetragen wurde. Dann merkte er, wie seine Kiste abgestellt wurde. Plötzlich hörte Cassus das Rattern von Rädern und wie die Kiste, in der er saß anfing zu rumpeln. Er war auf einer Kutsche!

Vorsichtig lugte Cassus aus der Kiste: vor ihm saß ein älterer Mann, der die Kutsche lenkte. Plötzlich drehte der Mann sich um, erschrak und rief: „Was machst du denn hier?“ Cassus sagte: „Ich suche…“ „Runter von meiner Kutsche oder ich rufe die Wachen!“ brüllte der Mann. Cassus sprang von der Kutsche und lief in eine Seitenstrasse, wo er stehenblieb und verschnaufte. Hinter sich sah noch die große Straße, auf der mehrere Kutschen vorbeifuhren.

Plötzlich wurde Cassus von einer Frau angesprochen, was er denn hier suche. Er antwortete: „Ich komme aus Frankreich und suche meinen Vater, der bei den Engländern in Gefangenschaft sein soll.“ „Wer bist du denn und wie heißt dein Vater?“ fragte die Frau. „Ich bin Cassus und mein Vater heißt Melwas.“ antwortete Cassus. „Wo dein Vater ist, kann ich dir nicht sagen… aber die französischen Gefangenen sind in der Stadt Gosport auf der Isle of Wight.“ Cassus sagte „Danke“ und fragte, in welcher Stadt er hier wäre. Die Frau antwortete: „Du bist in Grenoble.“ Plötzlich guckte die Frau sich um und rannte weg, hinter Cassus ertönte eine Stimme: „Haltet die Frau, sie ist eine Diebin!“, und schwer gepanzerte Soldaten ritten an ihm vorbei. Als sie verschwanden, ging Cassus los, um einen Laden zu suchen. Er ging auf die große Straße und sah einen Laden. Es war ein Laden für Waffen und Pferde. Cassus ging in den Laden hinein und der Mann hinter der Kasse sagte: „Guten Tag, was hättest du denn gerne?“ Cassus fragte: „Was haben sie denn im Angebot?“ „Ich habe…

  • Pferde, 2 Dukaten

  • Schuppenpanzer, 2 Dukaten

  • Rüstung mit Topfhelm. 3 Dukaten

  • Schwert, 5 Silberlinge

  • Streitaxt, 5 Silberlinge

  • Morgenstern, 5 Silberlinge

… billig im Angebot, und das ist etwas teurer:

  • Schild, 2 Dukaten

  • Lanze, 1 Dukate

Was hättest du denn gerne?“

Cassus sagte: „Ich hätte gerne 1 Pferd, 1 Rüstung mit Topfhelm, 1 Schwert, 1 Streitaxt, 1 Schild.“ „Das kostet dich 8 Dukaten“ sagte der Verkäufer. Cassus sagte „Auf Wiedersehen“ und ging aus dem Laden, um auf dem Markt Lebensmittel zu kaufen. Als Cassus mit vollem Rucksack und leerem Geldbeutel zurückkam, ging er nochmal ins Geschäft und fragte den Verkäufer, ob er ihm die Rüstung anlegen könnte, das machte der Verkäufer gerne.

Cassus bedankte sich, verliess den Laden und machte sich noch am selben Abend nach Gosport auf.

Vater! – 2. Kapitel – Die Überfahrt

Am nächsten Morgen versuchte er sich eine Einkaufsliste zu machen, was er für die Überfahrt nach England brauchte.

Liste:

Lebensmittel:

  • 5 Getrocknete Speckschwarten

  • 10 Wasserschläuche

  • 2 Brotlaibe

  • 1 Sack mit Graupen

  • 1 Säckchen Gewürze

  • 5 Äpfel

Andere Dinge

  • 10 Dukaten

  • 1 Dolch

  • Material zum Feuer machen

Nun ging Cassus auf den Markt um die Sachen zu besorgen. Er ging in den Waffenladen um sich ein Mengbilar zu kaufen. „Guten Tag“ sagte der Verkäufer, „was möchtest du denn?“ „Ich würde gerne einen Dolch kaufen, wie teuer ist der denn?“ Cassus zeigte auf ein besonders schönes Exemplar im Regal, „5 Silberlinge.“ „Gut den nehme ich.“ sagte Cassus und verliess den Laden. Dann besorgte er die anderen Sachen auf dem Wochenmarkt. Nun ging er nach Hause weil es schon spät geworden war und packte seine Sachen. Dann ging Cassus runter zum Feuer und verabschiedete sich von seiner Mutter, gab ihr noch einen letzten Kuss, verliess das Häuschen und machte sich auf den Weg zum Hafen. In der Ferne sah er schon das Schiff mit dem er in dieser Nacht und in den darauf folgenden Nächten fahren würde. Als er beim Hafen ankam, sah er sich um, ob er sich in einer Kiste verstecken könnte um ins Schiff zu gelangen. Dort in einer Ecke sah Cassus eine Kiste die genau richtig für ihn war. Er verkroch sich in ihr, denn er hörte Schritte schnell näher kommen. Als er gerade den Deckel schloss, fühlte Cassus, wie er über die Bohlen auf das Schiff getragen wurde. Dann wurde seine Kiste abgestellt, Schritte entfernten sich, plötzlich fiel eine Tür zu und es wurde still.

Cassus hörte nur noch das Plätschern vom Wasser und wie der Anker eingezogen wurde.

Nun befand er sich also auf der Überfahrt nach England.

Weil Cassus ein Hungergefühl hatte, nahm er sich was zu Essen aus seinem Rucksack. Die darauffolgenden Tage und Nächte verbrachte Cassus mit Schlafen und Warten.

Vater! – 1. Kapitel – Wo ist Vater?

An einem kalten Winterabend in Melwas Hütte saßen Cassus, der inzwischen 16 Jahre alt war, und seine Mutter Sophie mit getrocknetem Speck und einer dicken Graupensuppe am Feuer und unterhielten sich, plötzlich fragte Cassus:“Was ist eigentlich mit meinem Vater passiert, Muttter?“ „Du hast recht, es wird Zeit, dass ich dir davon erzähle: einst vor 15 Jahren an solch einem kalten Winterabend wie diesem, bollerten die Wachen des Herzogs an die Tür, wir öffneten und sie stürmten herein, schmissen ein paar Münzen auf den Tisch, zogen deinen Vater vom Tisch weg und nahmen ihn mit.“ Cassus fragte:“Wo ist mein Vater jetzt?“

„Das weis ich nicht, aber ich glaube, das Käpt’n Mador mehr darüber weis. Lass uns jetzt schlafen gehen.“

Am nächsten Morgen ging Cassus zum Hafen runter und fragte einen Matrosen nach Käpt’n Mador, der Matrose deutete auf ein grosses Frachtschiff:“ Dort wirst du Käpt’n Mador finden.“

Cassus ging zum Frachter, aber jemand hielt ihn zurück, es war Beltane, Cassus Freund:“Was machst du denn hier, Cassus?“ „Ich suche deinen Vater Käpt’n Mador.“

Beltane antwortete:“ Ich darf dich nicht zu ihm auf das Schiff lassen, weil er mit einem General über die nächste Fracht von Soldaten spricht. Aber lass uns doch erst einmal >Zum goldenen Anker< gehen und etwas trinken.“

In der Kneipe tranken sie ein Bier und nach einer halben Stunde verließen sie sie und betraten das Schiff durch einen Seiteneingang. Beltane und Cassus gingen zur Kajüte vom Käpt’n und klopften an. „Ja bitte? Herein!“ Käpt’n Mador öffnete die Tür und liess sie herein. „Guten Tag, Käpt’n Mador, ich bin Cassus und meine Mutter hat mit erzählt, dass sie wüssten, wo mein Vater Melwas ist.“ „Hm, dein Vater Melwas wurde wahrscheinlich als Soldat nach England verfrachtet.“ Cassus fragte:“Wissen sie, was mit ihm jetzt ist?“ „Entweder er wurde von den Engländern versklavt oder getötet.“ „Wissen sie, wie ich ihn finden könnte?“ fragte Cassus. „Wahrscheinlich wirst du ihn nie mehr sehen.“ sagte der Kapitän. „Wie könnte ich denn nach England kommen?“ „Mit mir kannst du auf jeden Fall nicht nach England fahren. Ich brauch jetzt Ruhe, denn ich habe morgen noch einen langen Tag vor mir. Verlass bitte mein Schiff.“

An diesem Tag erfuhr Cassus nichts neues mehr und außerdem war es schon spät. Cassus ging nach Hause, aß noch eine Graupensuppe mit Speck und dachte darüber nach, wie er nach England kommen könnte. Dann legte er sich ins Bett Bett und schlief gleich ein.

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